Richtfest Langenebene-Hütte

20. November 2021

"Beliebtes Ausflugsziel kurz vor der Fertigstellung"

Richtfest auf der Lange-Ebene-Hütte / Große Einweihung im nächsten Jahr geplant / 16.500 Euro Spenden für den Wiederaufbau

Richtfest vor der Langenebene-Jütte

Zeitungsbericht vom 17.11.2021:

Im kleinen Kreis fand die Aufrichtung der Lange-Ebene-Hütte statt: von links Kanderns Bürgermeistein Simone Penner, der Sitzenkircher Ortsvorsteher Tobias Buss, Bauhofleiter Armin Fehrenbacher, Alfred und Daniel Munz vom gleichnamigen Baugeschäft, Manfred Wetzel (Schreinerei Wetzel), der inzwischen pensionierte Revierförster Rainer Dickele und sein Nachfolger Otto-Jesko von Schröder sowie im Hintergrund Bauhofmitarbeiter Matthias Meisinger.

Kandern-Sitzenkirch (wok). Endlich steht sie wieder! Die beliebte Schutzhütte oberhalb Sitzenkirch, auf dem Wanderweg zwischen Kandern und der Sausenburg, die im März 2020 nach einer Brandstiftung bis auf die Fundamente abgebrannt war, ist wieder aufgebaut. Das Richtfest fand kürzlich aufgrund der pandemischen Lage in kleinem Kreis statt. "Doch im Frühjahr planen wir eine große Einweihung", schickt Tobias Buss, der Sitzenkircher Ortsvorsteher gleich hinterher. Dann sollen auch alle Spender und Unterstützer entsprechend gewürdigt werden.

Die kleine Feier an einem Donnerstagabend mit "Feierabend-Bier" und einer heißen Wurst sollte den Abschluss der groben Arbeiten signalisieren. Doch seien die Arbeiten längst noch nicht fertig, betont der Ortsvorsteher: Ein Ofen werde noch eingebaut sowie der Kamin, die Inneneinrichtung fehlt noch, und auch die Außenanlagen  müssen noch angelegt werden.

Gemeinsam mit der Stadt Kandern war Tobias Buss die treibende Kraft, die den Wiederaufbau forcierte. Nachdem der Schock über die sinnlose Brandstiftung annähernd verdaut war, starteten die Initiatoren einen Spendenaufruf, bei dem über 16.500 Euro zusammen kamen. Eine Unterschriftenaktion fand über 900 Unterstützer. Die Gesamtkosten für den Wiederaufbau der Lange-Ebene-Hütte schätzt Tobias Buss auf rund 25.000 Euro.

Ursprünglich sollte die Hütte an ihrem bisherigen Standort wieder errichtet werden. Doch dieser befand sich im Staatswald, was das Projekt als schwierig darstellte. Gemeinsam einigten sich die Verantwortlichen dann auf einen Platz auf der  gegenüberliegenden Seite des Weges. Dieser liegt im Stadtwald, was für alle Beteiligten die beste Lösung darstellte.

Tobias Buss schwebte ursprünglich für den Wiederaufbau ein Bürgerprojekt vor, bei dem sich möglichst viele Unterstützer tatkräftig einbringen konnten. "Im Nachgang bin ich allerdings froh, dass wir aufgrund der Corona-Pandemie nur wenige Beteiligte hatten". So verteilten sich die Arbeiten auf wenige Schultern, die dafür mehr zu stemmen hatten: Maßgeblich war das Team vom städtischen Bauhof mit dem Aufbau betraut, zuvor hatte das Baugeschäft Munz die Bodenplatte betoniert. Der Forst BW spendete Geld für das Holz, das wiederum von der Schreinerei Wetzel vom Käsacker zugesägt wurde und die Firma Koramic lieferte die Dachziegel.

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