Die Sanierung der Ortsdurchfahrt bzw. der “Breite-Straße” ist schon sehr lange ein Thema. Viele Anwohner sind seit Jahren geplagt durch die beschädigte Straße.

Durch die Beschädigungen im Straßenbelag entsteht neben unnötigem Lärm euch ein erhöhtes Gefahrenpotential. Wenn sich durch Regen in den Schlaglöchern Wasser sammelt, dann werden zudem die Häuser der Anwohner verschmutzt. Diese Situation besteht seit vielen Jahren.

Auch Bürger, die nicht direkte Anlieger sind, sind betroffen: Es ist kein durchgehender Gehweg vorhanden und auf dem Weg zum Spielplatz müssen die Kinder teilweise die Straße an sehr unübersichtlichen Stellen überqueren. Die Bushaltestellen sind in einer unübersichtlichen Kurve und es sind aus Platzgründen keine Wartehäuschen möglich.

Seit vielen Jahren beabsichtigt der Straßenbaulastträger, das Land Baden-Württemberg, die stark beschädigte Straße zu sanieren. Die Stadt Kandern hat hierzu immer wieder begleitende Haushaltsmittel eingestellt.

Der Ortschaftsrat hat schon oft über die Straßenprobleme gesprochen (Zuletzt im Augst 2019) und hat auch viele Anregungen und Wünsche der Bürger aufgenommen, die nun behoben werden sollen.

Nun soll endlich die Landstraße grundlegend saniert werden, dies wurde Februar 2020 an einer gemeinsamen Sitzung u.a. mit Vertretern des Landes besprochen.

Seit diesem Termin wurden Vermessungen durchgeführt und ein Planungsbüro ist damit beauftragt, alle Wünsche und Anregungen der Anwohner und des Ortschaftsrates einzubringen.

Am 28.09.2020 hat der Gemeinderat die Sanierung beschlossen, nachdem die Anlieger ihre Bereitschaft zur Umsetzung des Projektes mitgeteilt haben.

Häufig gestellte Fragen

Ortsdurchfahrt

Wann geht es los mit der Sanierung?
Die Planung ist noch im Entwurfsstadium und es wird mit einer Ausführung nicht vor Herbst 2021 gerechnet. Am 28.09.2020 wurde vom Gemeinderat entschieden, dass die Sanierung der Straße im Sommer oder Herbst 2021 ausgeführt werden soll, hierzu muss jedoch im April 2021 ein positiver Förderbescheid vorliegen.
Was soll gemacht werden?

Die ToDo-Liste ist lang.
Sowohl Anforderungen von Land oder Stadt als auch die Wünsche und Anregungen von den Bürgern und dem Ortschaftsrat sind umfassend:

  • Breitbandverlegung (Glasfaser in jedes Haus – FTTB)
  • Stromleitungen in den Boden verlegen (Dachständer entfernen)
  • Straßenbeleuchtung: Zuleitungen in den Boden verlegen und zum Teil neue Beleuchtungspunkte erstellen
  • Entwässerungsproblematik im nördlichen Bereich lösen
  • Gehwege: Situation mit einem durchgehenden Gehweg verbessern
  • ÖPNV/Bushaltestelle: Erreichbarkeit und Wetterschutz verbessern
  • Überquerungsmöglichkeit schaffen (evtl. Fußgängerüberweg)
  • Geschwindigkeitsbegrenzung einführen (z.B. Tempo 40)
  • Verkehrsschikanen oder Anderes am Ortsein- bzw. Ortsausgang

(Die Auflistung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

Wie ist der aktuelle Stand der Sanierung?

Ein Koordinierungsgespräch mit dem Land (RP Freiburg), dem Planungsbüro, der Stadt, dem Energiedienst und dem Zweckverband hat im Februar 2020 stattgefunden.

Die Vermessungen zur Bestandsaufnahme der Ortsdurchfahrt haben Mitte April 2020 bis Juni 2020 stattgefunden.

Zwischen Juni und August 2020 war das Planungsbüro damit beschäftigt Entwürfe zu erstellen und hat die Aufgabe die komplexen Anforderungen unter einen Hut zu bekommen.

Mitte September 2020 wurden die Anlieger informiert und haben ihre Zustimmung zum grundsätzlichen Veräußern von Grundstücksteilen gegeben.

Am 28.09.2020 hat der Gemeinderat die Sanierung beschlossen. Jetzt werden Förderanträge eingereicht und es geht in die nächste Planungsstufe.

 

Wieso ist das so kompliziert?

Die Ortsdurchfahrt ist eine Landstraße, der Straßenbaulastträger ist also das Land Baden-Württemberg. Zum einen wird also alles mit dem Land abgestimmt, zum anderen wird das Land auch an den Kosten beteiligt werden. Unser Ansprechpartner hier ist das Regierungspräsidium Freiburg.

Dazu kommt, dass wir nicht nur einfach die Straße erneuern wollen, sondern auch das Breitband hineingelegt wird und die Dachständer abgebaut werden.
Letzteres bedeutet, dass der Betreiber des Energienetzes (ED Netze) die Stromleitungen von den Dachständern in den Boden legt und die Stadt die Leitungen der Straßenbeleuchtung ebenso. Des Weiteren entstehen auch neue Beleuchtungspunkte.
Das dies alles zusammen geplant und gleichzeitig ausgeführt wird, ergibt natürlich Sinn, denn es spart Kosten bei der Ausführung.

Der Ortschaftsrat hat im Herbst 2019 im Rahmen einer Sitzung zur Verkehrsschau beschlossen, dass auch anderen Maßnahmen umgesetzt werden sollen: Verbessern der Gehwegsituation und der Bushaltestelle (ÖPNV) und auch die Schaffung einer Querungsmöglichkeit (Fußgängerüberweg) sind ein paar dieser Maßnahmen. Zudem soll der Ort langsamer durchfahren werden, ggf. mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung oder auch mit Verkehrsverengungen oder -schikanen.


Verlauf